HEUTE PRODUKTIV
Vermittler-Spedition
Mit ihr sind wir groß geworden — der heutige Kern: Anfragen, Kalkulation, Vergabe, Abwicklung, Marge. Viele Angebote auf beiden Seiten, ein System dafür.
Heute unterscheidet Sie Ihre Mannschaft: wer schneller telefoniert, besser verhandelt, mehr im Kopf hat. In zehn Jahren macht das die Maschine — bei Ihnen und bei allen anderen.
Was dann bleibt, ist die Spur: wer wann wohin gefahren ist, zu welchem Preis, mit welchem Ergebnis. Wer diese Spur nicht besitzt, arbeitet für den, der sie besitzt.
Ja — BAILOS ist ein TMS. Sie kaufen heute ein Vertriebsmodul und ein Transportsystem, mit Preis, Login und Support. Der Unterschied steckt darunter: Beide laufen auf einem gemeinsamen Datenfundament, das von Anfang an dafür gebaut ist, dass nicht nur ein Haus darauf arbeitet — sondern irgendwann alle, die einen Transport anfassen.
Warum das nötig ist: Eine einzige Ladung wird beauftragt, weitervermittelt, von Subunternehmern gefahren, über fremde Aufliegerpools bewegt — und an jeder Übergabe gehen Bedeutung, Sichtbarkeit und Beweisbarkeit verloren. Die Branche hat starke Muskeln, aber ein zerschnittenes Nervensystem. Wir nehmen niemandem sein Geschäft weg; wir bauen die Bahnen, die alles zusammen denken lassen.
Ein Werkzeug, vier Teilnehmer
HEUTE PRODUKTIV
Mit ihr sind wir groß geworden — der heutige Kern: Anfragen, Kalkulation, Vergabe, Abwicklung, Marge. Viele Angebote auf beiden Seiten, ein System dafür.
IM AUSBAU
Viele kleine Sendungen erfassen, zu vollen Ladungen bündeln, je Sendung abrechnen und verfolgen — Auslastung gegen die echte Fahrzeugkapazität.
IM AUSBAU
Freien Laderaum anbieten, Ladungen annehmen, untervergeben — gegen Leerfahrten. Eigene Sicht auf Touren, Dokumente und Rechnungen.
IM AUSBAU
Kein eigenes Frächternetz nötig — Ladung einstellen, Angebote vergleichen, vergeben. Direktzuweisung an Stammfrächter bleibt jederzeit möglich.
„11 Jahre selbst disponiert. Dann haben wir das Werkzeug gebaut, das es nie gab.“
BAILOS ist kein Tech-Produkt, das sich eine Branche gesucht hat — es ist die Branche, die sich ihre Technologie geholt hat. Jeder Ablauf im System stammt von einem echten Dispo-Schreibtisch: die Suche bei Null, die Zettelwirtschaft, die Marge, die keiner sieht. Wir haben sie alle selbst erlebt.
Deshalb entwickeln wir hands-on: nah am Betrieb, in kurzen Schleifen, mit Leuten, die wissen, was eine Rückladung ist. Was am Schreibtisch nicht funktioniert, geht bei uns nicht in Produktion — egal wie gut es im Konzept aussah.
MINDSHIFT IT SOLUTIONS OG · KUFSTEIN, TIROL
DOITS — Data Openness in Transport Solutions ist das Forum, in dem LKW-Hersteller, Auflieger-Hersteller, Telematik-Anbieter und Zulieferer an einer gemeinsamen Frage arbeiten: Wie spricht der europäische Straßentransport eine gemeinsame Datensprache? Denn einen weltweiten Standard für den Informationsfluss gibt es nicht — proprietäre Lösungen stiften Verwirrung, und die Nutzer holen das Potenzial nicht heraus.
An dieser Harmonisierung arbeiten wir mit: Zweimal im Jahr stehen wir dort auf der Bühne und legen offen, wie wir bauen — Datenmodell, Ereignisschicht, Schnittstellen. Für uns ist Offenheit kein Risiko, sondern die Strategie: An eine offene Schicht dockt man an; an eine geschlossene liefert man aus. Wer den gemeinsamen Standard mitschreibt, muss ihn nicht später von jemandem kaufen.
MIT WEM WIR DORT IM GESPRÄCH SIND
Alle Genannten sind Mitglieder des DOITS-Forums — keine Kunden, Partner oder Referenzen von BAILOS. Es ist der Raum, in dem entschieden wird, welche Daten die Straße künftig gemeinsam spricht. Mitgliederauszug laut doitsorg.com, Stand 08/2026.
Kein Leitbild fürs Foyer. Das hier sind die vier Sätze, an denen wir jede Funktion messen, bevor sie gebaut wird.
Wer sein System nicht wechseln kann, weil der Wechsel teurer wäre als der Stillstand, ist kein Kunde mehr, sondern gebunden. Wir bauen so, dass Sie bleiben, weil es funktioniert: Ihre Daten gehören Ihnen, der Export steht bereit, die Bindung ist monatlich.
Ein Disponent trägt jeden Tag Dutzende offene Fäden im Kopf: die Zusage von gestern, den Rückruf um drei, die Ladung, die noch keinen LKW hat. Was ein System sich merken kann, muss kein Mensch mehr mitschleppen. Das Ziel ist ein ruhigerer Schreibtisch, nicht nur ein schnellerer.
Nicht „die KI macht das schon“, sondern: Sie sehen jeden Schritt, geben frei, greifen ein. Wir bauen Agentenfähigkeit ins Fundament — wie viel davon Sie einschalten, entscheiden Sie. Der Preis, der rausgeht, wird immer von einem Menschen freigegeben.
Häuser arbeiten heute zusammen, ohne gemeinsame Sprache: Mail, Telefon, PDF, dreimal dieselbe Information. Wir bauen die Schicht darunter — ein Datenfundament, auf dem Spedition, Frächter und Verlader dieselbe Wahrheit sehen. Ohne dass jemand die Kontrolle über sein Haus abgibt.
Zwischen Vision und Produkt liegt der Teil, den man nicht präsentieren kann: bauen. Das hier läuft heute — produktiv, bei Speditionen, die damit ihren Tag machen.
2020
Aus 11 Jahren Disposition entsteht das Konzept: nicht noch ein Tool, sondern das Fundament darunter.
2025
Die Ereignisschicht entsteht — von der Anfrage bis zur Rechnung, von Anfang an agentenfähig gedacht.
2026
BAILOS geht produktiv. Speditionen disponieren täglich damit — jede Rückmeldung fließt zurück in die nächste Version.
ALS NÄCHSTES
Verlader, Sammelgut und Frächter kommen als eigene Rollen dazu — verbunden durch die gemeinsame Börse.
LANGFRISTIG
Übergaben und Zustände werden nachweisbar — für Sendung, Auflieger und Fahrzeug. Warum, steht gleich darunter.
Langfristig · Roadmap, nicht Lieferumfang
Diese drei Lücken sind keine Ärgernisse des Alltags — sie sind der Grund, warum die Straße noch nicht automatisiert vergeben kann. Alle vier Teilnehmer zahlen dafür: der Verlader mit Ungewissheit, die Spedition mit Streit, der Frächter mit Geld. Und im Zeitalter der KI schrumpft die manuelle Arbeit — und mit ihr das, was eine Spedition heute unterscheidbar macht. Was bleibt, ist die Spur: wer wann wohin gefahren ist, zu welchem Preis, mit welchem Ergebnis. Wer diese Spur nicht selbst besitzt, arbeitet über kurz oder lang für den, der sie besitzt.
Damit hier kein Missverständnis entsteht: Was in diesem Abschnitt steht, ist noch nicht Teil des Produkts. Wir schreiben es auf, weil wir dorthin bauen — nicht, weil Sie es heute buchen können. Was live ist, steht weiter oben.
Das Prinzip darunter · Datenhoheit · geplant, nicht verfügbar
Die wertvollsten Daten der Transportkette entstehen unterwegs: wer wann wo war, was ein Fahrzeug wirklich leistet, was eine Relation wirklich kostet. Erfasst werden sie heute von Telematik-Portalen, Plattformen und Konzern-Systemen — ausgewertet von denen, denen die Portale gehören. Wer fährt, hat davon nichts.
Diese Hoheit wollen wir zurückgeben. Dafür bauen wir an einem Herkunftsnachweis: Jeder Datensatz, der in BAILOS entsteht, soll eine kryptografische Signatur bekommen — nachträglich nicht mehr veränderbar und dem Betrieb zugeordnet, der ihn erzeugt hat. Ein Transportdatensatz betrifft meist mehrere Parteien; deshalb planen wir Rechte je Partei und je Feld: Ihr Verkaufspreis ist Ihrer, der Einkaufspreis Ihres Frächters bleibt seiner.
So soll es funktionieren
BELEGEN
Wer einen Datensatz erzeugt hat, wird technisch nachweisbar — als Beleg, der unsere vertragliche Zusage stützt, nicht ersetzt.
FREIGEBEN
Sie entscheiden, wer was sehen darf: je Partner, je Zweck, je Zeitraum. Eine Ausnahme nennen wir offen — aggregierte, nicht rückführbare Marktkennzahlen nutzen wir zur Verbesserung der Plattform.
ENTZIEHEN
Eine Freigabe soll enden, wenn Sie es sagen — auch nach Vertragsende. Damit das mehr ist als ein Versprechen, muss der Schlüssel bei Ihnen liegen. Genau so planen wir es.
Nach heutigem Konzeptstand sollen ausschließlich Prüfsummen in die Kette geschrieben werden, kein Klartext — der bleibt in Ihrer Datenbank in der EU. Prüfsummen behandeln wir dabei als pseudonyme, nicht als anonyme Daten. Vor der Umsetzung führen wir eine Datenschutz-Folgenabschätzung durch und legen offen, welche Art von Kette wir verwenden.
Die drei Lücken unten zeigen, wo diese fehlende Datenhoheit heute am meisten kostet.
LÜCKE 01 · DIE BEWEISKETTE
Ein Transport geht durch viele Hände: Der Verlader beauftragt, die Spedition vermittelt, der Frächter fährt — und manchmal fährt dessen Subunternehmer. Steht der LKW vier Stunden an der Rampe oder kommt die Ware beschädigt an, beginnt die Suche rückwärts durch die Kette, per Mail und Telefon. Am Ende steht Aussage gegen Aussage — und die Spedition sitzt als Vermittler genau dazwischen.
Die Seefracht hat das gelöst: Ein Container ist von Asien bis zum EU-Hafen lückenlos dokumentiert — am Hafentor reißt die Kette. Wir verlängern sie auf die Straße, statt eine neue zu erfinden: Übernahme, Halte, Fahrerwechsel, Ablieferung, jedes als signiertes Ereignis im selben Format. Der Verlader sieht den Nachweis vom Werk bis zur Rampe, der Frächter belegt sein Standgeld — und die Spedition muss nicht mehr schlichten, was sie nie gesehen hat.
WAS DAMIT MÖGLICH WIRD
LÜCKE 02 · ZUGMASCHINE UND AUFLIEGER
Für den Frächter ist das Alltag: Eine Zugmaschine zieht im Monat 8 bis 15 verschiedene Auflieger, ein Auflieger sieht 4 bis 6 Zugmaschinen — und im Nachhinein kann niemand belastbar sagen, welche Kombination wann unterwegs war. Er bleibt auf nicht zuordenbaren Schäden sitzen und streitet mit der Versicherung. Die Spedition verliert die Sendung beim Auflieger-Tausch aus dem Blick. Und der Verlader fragt, wo seine Ware wirklich hängt.
Wir führen drei Quellen zusammen — Fahrzeug-Telematik, Auflieger-Elektronik und die Fahrer-App am Kupplungspunkt — und machen daraus ein signiertes Paarungs-Ereignis mit Konfidenzwert. Nicht „gepaart oder nicht“, sondern: wie sicher, aus welchen Quellen. Der Frächter belegt damit seine Flotte, die Spedition verfolgt jede Sendung über jeden Tausch hinweg, der Verlader bekommt eine Antwort statt einer Vermutung.
WAS DAMIT MÖGLICH WIRD
LÜCKE 03 · DER E-LKW
Diese Lücke trifft den Frächter zuerst: Ein E-LKW kostet ein Vielfaches eines Diesels, und was er nach ein paar hunderttausend Kilometern noch wert ist, hängt am Zustand der Batterie — den beim Verkauf niemand belegen kann. Es gibt praktisch keinen Gebrauchtmarkt, also rechnen Leasinggeber Risikoaufschläge ein. Das bremst die Umstellung mehr als jeder Ladepunkt.
Wir führen ein Anlagenbuch je Fahrzeug: Ladezyklen, Verbrauch, Batteriezustand, gefahrene Kilometer — fortlaufend erfasst und signiert. Der Frächter bekommt einen belegten Restwert statt einer Schätzung und bessere Karten beim Leasinggeber. Die Disposition der Spedition bekommt die Antwort auf die Frage, die heute Bauchgefühl ist: Welcher Antrieb passt zu dieser Tour, bei dieser Last, auf dieser Strecke? Und wenn der Verlader nach CO₂ je Sendung fragt, kommt die Antwort aus echten Fahrdaten.
WAS DAMIT MÖGLICH WIRD
DAS GROSSE BILD
Wer über autonome Flotten und selbstdisponierende Systeme spricht, spricht in Wahrheit über diese drei Voraussetzungen. Kein Agent kann vergeben, was nicht nachweisbar ist. Kein fahrerloser LKW fährt, wenn niemand weiß, was er zieht. Keine Flotte stellt auf Strom um, solange der Restwert eine Schätzung bleibt.
Die Fahrzeuge werden kommen — daran arbeiten die Hersteller. Was fehlt, ist die Datenschicht darunter, auf der sie beauftragt, verfolgt und abgerechnet werden können. Genau daran bauen wir — im Austausch mit denen, die die Fahrzeuge bauen, im DOITS-Forum.
WAS IM TAGESGESCHÄFT DARAUS FOLGEN SOLL
Im B2B-Verkehr wechselt eine Sendung oft mehrfach den Frachtführer, bevor sie ankommt. Auf einer gemeinsamen Kette bleibt sie trotzdem eine Sendung: jeder Übergang ein Eintrag, jede Station belegt. Der Kunde fragt einmal und sieht den ganzen Weg — nicht nur das erste Glied.
Zusage, Preis, Übernahme, Ablieferbeleg, Schadensfoto — unveränderlich festgehalten und zeitlich geordnet. Beim Palettenstreit oder in der Schadensregulierung entscheidet der Verlauf, nicht das bessere Gedächtnis.
Echte Fahrzeiten, echte Standzeiten an der Rampe, echte Kilometer — je Relation gepflegt und nachträglich nicht mehr veränderbar. Daraus wird eine Kalkulationsgrundlage, die auch im Tender standhält.
Lizenz, Versicherung, Zulassungen — manipulationsgeschützt hinterlegt und in Sekunden verifizierbar. Der falsche Frachtführer fällt auf, bevor die Ware auf seinem Auflieger liegt.
Verlader müssen ihre Emissionen berichten und geben die Frage weiter. Wer sie aus belegten Fahrdaten beantworten kann statt aus Schätzformeln, steht in der Ausschreibung anders da.
Ablieferbeleg trifft ein, Freigabe läuft an: Abrechnung und Vorfinanzierung stützen sich auf eine belegte Lieferung statt auf Zusagen. Weniger Klärfälle, kürzere Außenstände.
BAILOS ist ein Produkt der mindshift IT Solutions OG mit Sitz in Kufstein, Tirol. Entwickelt und betrieben wird alles in Europa. Klein genug, dass Sie mit den Leuten sprechen, die das System bauen. Nah genug an der Branche, dass wir wissen, wovon Sie reden.
SITZ & BETRIEB
mindshift IT Solutions OG
Kufstein, Tirol · Österreich
Rechenzentrum Frankfurt
DSGVO-konform, mandantenisoliert
Deutsch · Englisch · Italienisch
Demo, Einführung und Support
Sie erzählen, wie Sie heute disponieren, wir zeigen, was BAILOS davon übernimmt. Deutsch, Englisch oder Italienisch.